WordPress ist keine Blogsoftware mehr!

WordPress startete 2004 als Blogsoftware, heute ist es das am häufigsten eingesetzte CMS zur Webseiten Erstellung und Website Pflege.

In vielen Köpfen ist WordPress bis heute „nur“ eine Blogsoftware – und genau diese Wurzeln macht die weit gewachsene Software heute so wertvoll. Immerhin nutzen 60% aller mit einem CMS erstellten Webseite und über 29 % ALLER Webseiten – WordPress! Wir haben uns also schon vor vielen Jahren für die richtige Software zur Website Pflege entschieden 🙂

Tolle Eigenschaften von WordPress zur Website Pflege

Vorweg die wichtigsten Eigenschaften von WordPress zur Erstellung und Pflege von Webseiten:

– Einfach in der Installation
– WP wird stetig weiter entwickelt
– WP ist kostenfrei
– Die Software ermöglicht Seo optimierte Webseiten zu erstellen
– Es gibt aufgrund der weiten Verbreitung UNZÄHLIGE Plugins
– Die Website Pflege und das Einfügen neuer Inhalte ist einfach

 

WordPress – eine Erfolgsgeschichte

Ich kann mich an die Anfänge der „Blogs“ noch erinnern. Erst kam ein Trend auf, im Internet „Tagebuch“ oder auch „Web Log“ zu führen. Ich erinnere mich sogar an einen jungen Mann, der auf unseren Servern einen „Tagebuch Dienst“ entwickelt und gehostet hat (eine Weile haben wir das Projekt sogar gesponsert). Geradezu privat und persönlich anmutende Tagebücher waren dort öffentlich zu lesen.
Dann kamen mehrere Entwicklung zusammen. Zum einen empfanden einige Menschen die Möglichkeit in einem Blog regelmäßig zu schreiben, zunehmend als verlockende sich mitzuteilen, ohne auf einer Webseite unnnnnzählige Unterseiten und damit ein völliges Chaos anzurichten.
Zum anderen (und das war wichtig), bekam das Thema „Seo“ (Optimieren von Webseiten für Suchmaschinen) zunehmend Bedeutung. Dabei stellte sich schon damals heraus, dass Webseiten welche stetig wechselnden und wachsenden Inhalt zeigten, von google positiver bewertet wurden. Schließlich möchte google seinen Benutzern ja „aktuelle“ Inhalte / Suchergebnisse zeigen.
Der Trend ging somit nicht nur aus Lust und Laune, sondern auch ganz strategisch in Richtung Blogs und News. Spontan schossen Blog- und Newsskripte aus allen Code-Ecken des Internets empor.

Am 3. Januar 2004 wurde die erste stabile Version von WordPress veröffentlicht. Gleichzeitig wählte der US-amerikanische Wörterbuchverlag Merriam-Webster die Kurzform „Blog“ zum Wort des Jahres 2004. Eine Erfolgsgeschichte begann.
Die Seo Szene hatte den kommerziell höchsten Bedarf an einer stabilen Blog Software und stürzte sich (unter anderem) auf WordPress. Die Wunschliste um die Blogsoftware immer stärker an die Anforderungen der Suchmaschinen anzupassen war lang. Es bildete sich eine große Community um WordPress – die Entwicklung der Software – nahm daher einen sehr SEO freundlichen Verlauf. Das zahlt sich bis heute für alle aus, die ihre Webseite für Suchmaschinen optimieren und die Website Pflege über ein einfaches Tool erledigen möchten.

Vor Jahren für WordPress zur Erstellung und Pflege von Websites entschieden

Heute ist WordPress nicht mehr nur eine Blog Software sondern eine zwar leider sehr Performance hungrige, aber eben eine extrem effiziente Software zur Erstellung von Webseiten.

Als wir vor Jahren ein CMS für Kundenwebseiten wählten, gab es einige wichtige Punkte die für WP sprachen:

– Google liebt WordPress
– Die zeitsparende Wartung und einfache Updates ermöglichen uns preisgünstige Wartungsangebote
– Für bekannte Bugs und Sicherheitslücken wurden schnell Updates geliefert
– Wir sind in der Lage einer Sekretärin zu erklären, wie sie einfache Textänderungen selbst durchführen kann

Die Fakten sprechen für WordPress als CMS

Als Webhosting Provider betreuen wir über 7000 Domains auf unseren Servern. In all den Jahren hat unsere Technik natürlich ständig Kunden informieren müssen, wenn deren Webseiten und Scripte infiziert oder missbraucht wurden oder unseren Servern Probleme bereiteten. Joomla (basierte damals auf dem Vorgänger Mambo) war lange Zeit ebenfalls ein sehr beliebtes CMS zum Erstellen und Pflegen von Websites, aber es war zu anfällig für Sicherheitslücken und wurde letztlich von WordPress abgehängt. Nur noch ein Anteil von 6,5 % aller CMS basierten Webseiten im Internet, nutzen heute noch Joomla.

Auch Drupal und Typo3 waren auf einem guten Weg und haben bei CMS Webseiten heute noch einen Anteil von 4,6% (Drupal) und 1,5 % (Typo3). Aber diese Systeme sind für normale Webseiten das typische „Mit Kanonen auf Spatzen geschossen“.
Die Einrichtung, Konfiguration und vor allem die Wartung und Pflege dieser CMS sind im Vergleich zu WordPress sehr komplex, aufwendig und damit teuer. Häufig wird diese Software entweder für wirklich komplexe Seiten (Universitäten, Verlage, große Konzerne) eingesetzt – oder aber von Agenturen die wissen, dass Ihre Kunden nur schwer eine andere (bezahlbare) Firma findet, die Wartung und Pflege eines solchen Projektes übernehmen wird.

Fazit: WordPress hat sich durchgesetzt und ist heute weit mehr als nur eine Blogsoftware.

Quelle zur Statistik: https://w3techs.com

2018-02-24T13:31:39+00:00 Januar 22nd, 2018|Allgemein|0 Comments

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