Risiken Part 6: Folgekosten

Viele Anbieter nennen nur die Kosten der Webseiten Erstellung, verlieren aber kein Wort über die Folgekosten…. klingt natürlich preisgünstiger = verkauft sich leichter.

Folgekosten einer Webseite:

– Domaingebühren
– Hosting Gebühren

Und vor allem:

– Updates und Wartung der Webseite und der CMS Software.

Die Gebühren für Hosting und Domain sind in jedem Fall vorher zu klären, aber noch viel wichtiger ist es vor Auftragserteilung zu klären, wer sich darum kümmert, dass die Software Ihrer Webseite immer auf dem neusten Stand bleibt, Sicherheitsupdates rechtzeitig eingespielt werden. Wer hilft, wenn beim Ändern der Inhalte mal etwas schief geht oder der Provider die PHP Version aktualisiert hat und plötzlich nur noch Fehlermeldungen auf der Webseite zu sehen sind?

Das ist wie mit Ihrem Betriebssystem – wenn Sie das nicht laufen aktualisieren, wundern Sie sich nicht über Viren, Schadcode oder Systemabstürze, genau so ist es mit Ihrer Webseite – nur das diese dann ein unsichtbares Risiko für Ihre Besucher dar stellt.

Eine derartige Betreuung erfordert die Zeit einer Person die mit PHP/MySQL sowie der eingesetzten Software (CMS) vertraut und auch erreichbar ist und das hat seinen Preis. Fragen Sie unbedingt vor Vertragsabschluss nach, ob diese Updates angeboten werden und was dieser Service kostet! Stellen Sie sich vor, der Anbieter des CMS liefert diesen Monat 2x ein Sicherheitsrelevantes dringendes Update und Ihre Agentur lässt sich das ganze per Stundenlohn mit je 1-2-3 Stunden Programmierer Stundenlohn vergüten, dass kann teuer werden.

Macht man die Updates nicht regelmäßig, kann ein nachträgliches Update noch viel teurer werden, oder aber eine komplett neue Webseite erforderlich machen.

– Plugins

Viele Plugins für die Webseite sind kostenlos. Vom Kalender bis zum Sprachmodul – doch Vorsicht.  Wer immer dieses Plugin kostenlos veröffentlichen hat, bietet irgendwann vermutlich keine Updates mehr, weil Arbeit/Leistung die nicht bezahlt wird, verliert im Laufe der Zeit ihren Reiz.
Wichtige Funktionen daher lieber mit kostenpflichtigen Plugins umsetzen – auch hier besser darauf achten, das es „häufig verkaufte“ Plugins sind – um so höher der Anreiz für den Autor, die Plugins lauffähig zu halten.

Kalkulieren: Der Preis eines Plugins, ist oft nur eine Lizenz für 1 Jahr. Man darf es zwar länger nutzen, nur die Updates bekommt man nach 12 Monaten nur noch, wenn man die Lizenz verlängert oder neu kauft.

Gabi Liermann gefällt dieser Artikel
2017-04-18T14:31:14+00:00 Mai 29th, 2017|Allgemein|0 Comments

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