Risiken Part 2: Schlechter Quellcode

Lange Zeit wurden viele Webseiten mit simpel gestrickten WYSIWYG HTML Editoren erstellt, heute eher mit CMS Software auf Knopfdruck umgesetzt. Viele Webdesigner oder Mitarbeiter einiger Internetagenturen, können selbst gar kein HTML – sind im Grunde Laie wie der Endkunde selbst, beherrschen nur die Software weit besser.

Problem: Selbst wenn das Endergebnis im Auge des Betrachters zunächst „gut“ aussieht, so ereilt den Profi eine Gänsehaut beim Blick in den Quellcode der Webseite. Das dumme ist nur … Suchmaschinen lesen eben diesen Quellcode, zumindest sofern dieser halbwegs in einer Art aufgebaut ist, welche für die Suchmaschine noch lesbar ist.
Viele Fehler im Quellcode, werden vom Browser mit etwas Glück korrekt interpretiert – doch je nach PC und Browserversion, kann dies anders aussehen. Zudem kann es passieren, dass Suchmaschinen ihre Kunden vor derart „Fehlerhaften“ Webseiten schützen wollen und damit die Domain/Webseite in den Suchmaschinen niemals gut platziert wird.

 

Richtig brenzelig wird es, wenn Probleme auftreten. Dann spuckt das CMS eine PHP/MySQL Fehlermeldung aus. Fehlt dem Designer jegliche Kenntnis, wird es schwierig.  Kunden kamen zu uns, weil die Agentur welche ihnen die Seite erstellt hat, über Jahre kein Update der Seite machte, weil sie sich nicht „traut“… weil da Fehlermeldungen kommen und Sie vermuteten 1-2 Tage für das Update zu brauchen (kostenpflichtig).

Ja… kann passieren, aber eine Webseite sollte ja erst einmal so angelegt werden, das Updates möglich sind – welcher Kunde möchte 1x pro Jahr 2 Tagessätze für ein Update bezahlen und riskieren das er vor der nächsten dicken Rechnung gehackt wird, denn Sicherheitsupdates kommen nicht nur 1x im Jahr?

Sebastian Gräser gefällt dieser Artikel
2017-04-18T14:15:21+00:00 Mai 1st, 2017|Allgemein|0 Comments

Leave A Comment

*