Wenn es während des Studiums mit den finanziellen Mitteln knapp wird, ergreifen viele Studierende die Eigeninitiative. Besonders Studenten technischer Fachrichtungen haben es leichter, einen gut bezahlten Nebenjob zu ergattern. Viele nutzen die Möglichkeit auch und machen sich mit einem eigenen Unternehmen selbständig.

Anfangs werden aber in der Regel die Karriereseiten im Internet nach offenen Stellen durchgeblättert. Alternativ dazu werden auf einschlägigen Seiten auch kurzfristige Jobs auf Freelancer-Basis angeboten. Das sind zum Beispiel Programmierarbeiten oder auch ein IT Tester Job. Der Vorteil eines Nebenjobs ist vor allem die Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung. Für viele Studierende stellt sich die Frage, in welcher Unternehmens- bzw. Rechtsform die IT-Jobs angenommen werden sollen. Nur die wenigen Unternehmen bieten den Auftragnehmern ein Angestelltenverhältnis an, welches auch die Sozialversicherungsabgaben sicherstellt. Unter Umständen wählt man besser freiwillig die Selbständigkeit, weil mit dieser Variante mehr Geld in der Kassalade verbleibt. Wenn die Aufträge regelmäßig hereinkommen, dann kann ein Start-up die richtige Lösung für den Auftragnehmer sein.

Welche Unternehmensform für die nebenberufliche IT-Tätigkeit

Die richtige Unternehmensform zu finden ist nicht leicht. In der Praxis ergibt sie sich meist aus reiner Notwendigkeit, weil die Gründung einer GmbH zu aufwendig bzw. teuer ist. Man meldet in der Regel ein Gewerbe an und meldet seine Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit. Wer allerdings etwas mehr Zeit für Planung und Strategiearbeiten aufwenden möchte, sollte sich mit einem Steuerberater unterhalten. Es kann von Vorteil sein, eine umfangreichere Konstruktion zu planen die auch langfristig steuerliche Vorteile bei gutem Geschäftsgang garantieren kann. Die Möglichkeit gibt es auch, als Kleinunternehmer zu arbeiten. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie noch sehr geringe Umsätze machen. Es sieht die Befreiung von der Umsatzsteuer vor. Der Vorteil dieser Variante ist der geringe bürokratische Aufwand.

Vorteil der Flexibilität – Homeoffice in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie hat auch den Zugang zum Homeoffice erleichtert. Gerade in der IT-Branche ist diese Variante stark im Steigen. Immer mehr IT-Mitarbeiter wählen das Homeoffice als permanente Büroadresse. Das bringt viele Vorteile. Zum Beispiel sparen Sie die Anfahrtszeit zum Büro und können diese Zeit alternativ sinnvoll nutzen. Außerdem können Kundentermin auf Verlangen flexibel gestaltet bzw. eingeplant werden.