Inzwischen hat die DENIC die aktuellsten Statistiken zu den insgesamt 16,3 Millionen .de-Domains veröffentlicht. Immer mehr von ihnen sind für Ausländer konnektiert.

Insbesondere Kunden der DENIC aus den USA stellen weiterhin die stärkste Gruppe von ausländischen Inhabern von .de-Domains, weist die für die deutsche Top-Level-Domain (TLD) .de zuständige Registrierungsstelle DENIC in ihrer Domainstatistik 2019 aus.

Zum Jahreswechsel waren 1,3 Millionen der Domains in ausländischem Besitz. Das entspricht einem Anteil von 7,9 Prozent aller .de-Domains, von denen ein gutes Viertel alleine US-Amerikanern gehören.

Der Gesamtbestand wuchs zwar nur um 0,7 Prozent entsprechend 120.000 Domains, aber der Anteil von .de-Domains von Eigentümern mit Wohnsitz im Ausland binnen Jahresfrist nahm überproportional um 3,4 Prozent zu.

Nach den USA verfügen unsere Nachbarn aus den Niederlanden (11 Prozent) und Einwohner der Russischen Föderation (10 Prozent) sowie aus der Schweiz und Österreich ( je 6 Prozent) über die meisten .de-Domains. Beim vorherigen Jahresbericht verzeichnete die DENIC noch einen leichten Rückgang der Gesamtnachfrage nach .de-Domains.

Daten und Karten

Die aktuellen Daten der DENIC kommen auch mit regionalen Auswertungen und Kartenmaterial innerhalb von Deutschland, welche Rückschlüsse auf die Verteilung des digitalen Besitzstandes liefern.

Auf Platz eins und zwei liegen dabei Berlin und München mit mehr als einer Million beziehungsweise 620.000 Domains, danach folgt Hamburg mit einer halben Million Domains. Im Schnitt habe am 31.12.2019 nahezu jeder fünfte Deutsche eine Domain besessen, schreibt die DENIC. Das Wachstum nennt die Registrierungsstelle „moderat“.

Sämtliche Daten der Jahresauswertung finden sie auf der DENIC-Webseite. Die eingetragene Genossenschaft DENIC eG (Deutsches Network Information Center) sitzt in Frankfurt am Main, hat 110 Mitarbeiter und wird von 300 deutschen und internationalen Mitgliedern getragen.