Das Ende der Autorenhinweise in Google-Suchergebnissen

Man könnte wie beispielsweise Golem mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vermuten, dass es nicht so wichtig zu sein scheint, wer einen Onlineartikel verfasst hat, denn Google hat die Anzeige des Autors eines Artikels in den Suchergebnissen jetzt offiziell wieder beendet. Bisher konnte man dasmit dem Tag rel=”author“ realisieren – wenn man einen Google+-Account hatte.

Wer als Autor ein Google+-Profilbild verwendete, sah dann sogar sein Foto in der Ergebnisliste der Suchmaschine. Schon seit einiger Zeit sind die Fotos aber wieder verschwunden, und ab sofort werden auch die Autorennamen nicht mehr eingeblendet, teilte Googles Webmaster-Tools-Team in einem Blogpost mit.

Die SEO-Berater hatten bei der Einführung dieser Funktion Seitenbetreibern empfohlen, die Autorschaft zu kennzeichnen und ihnen dafür mehr Seitenzugriffe versprochen. Viele Webschaffende hatten sich extra zu diesem Zweck beim Sozialen Netzwerk Google+ der Suchmaschine angemeldet. Jetzt heißt es von Google, dass sich die Zugriffszahlen dadurch kaum verändert hätten.

Man könnte hier aber auch mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit vermuten, dass es bei dem „Feldversuch“ gar nicht darum ging, den Internetschaffenden Vorteile wie höhere Zugriffszahlen zu verschaffen, sondern simpel und einfach um das Ködern von Mitgliedern für Google+, das ja immer noch aussieht wie eine dieser Geisterstädte im Wilden Westen…

2014-08-29T17:53:39+00:00

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